Prozesskontrolle über RI-Wert

In vielen Produktionsprozessen ist die Konzentration eine wichtige Steuergröße. In großindustriellen Verfahren wird daher eine OnLine- oder InLine-Messung traditionell furchgeführt.

Bei kleineren Anwendungen rechnet sich der Einsatz einer kontinuierlichen Erfassung der Konzentration aus Kostengründen häufig aber nicht. Trotzdem wäre eine Verbesserung der Effizienz aber wichtig. Mit der MPR (Mikro-Prozess-Refraktometer) Linie wird nun aber eine Lücke geschlossen, indem eine kostengünsige Lösung mit hoher Qualität angeboten wird.

Prozessrefraktometer sind Sensoren, die direkt den Brechungsindex, also die Konzentrationsinformation aus Produktionsströmen oder Tankinhalten liefern. Durch die rasche und ununterbrochene Übermittlung der Daten sind sie daher ideal für die Steuerung von Prozessen oder die Kontrolle von Qualitäten. Dabei ist ihre Funktionsweise – die Messung nur über die Oberfläche zwischen Sensor und Prozessflüssigkeit ein großer Vorteil.

Funktionsweise:

Bei großem Dichteunterschied zwischen Prisma und Flüssigkeit wird ein großer Anteil des Lichts reflektiert, bei kleinem ein geringer Anteil. Über die gemessene Lichtmenge errechnet der Sensor den Brechungsindex, mit der gleichzeitig ermittelten Prozesstemperatur kann die Konzentration ermittelt werden.

Die Datenausgabe erfolgt über die 4…20mA Schnittstelle oder Digital in Blocks, die den Brechungsindex, die Temperatur und die in Brix angegebene Konzentration enthalten.